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Aquarienfische

Abstammung

Fische gehören zur Klasse der Wirbeltiere. Sie sind die artenreichste Gruppe der Wirbeltiere, wobei sich der Großteil aller Fischarten entweder in Knorpelfische oder Knochenfische unterteilen lässt.

Das Meer und Wasser an sich hat den Menschen immer schon fasziniert, ebenso die teils farbenprächtige Artenvielfalt des Tierreiches. Bereits die alten Römer hielten Muränen in künstlich angelegten Becken und verehrten sie als Tiere mit göttlichen Eigenschaften.

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Anschaffung

Vor dem Kauf eines Aquariums sollte man gut überlegen, wie viel Zeit investiert werden kann und ob man bereit ist, sich ein gewisses Maß an Fachwissen anzueignen.

Als AnfängerIn sollte man beim Kauf darauf achten, leicht zu pflegende Arten zu halten, die zur Größe des Aquariums passen und sich auch gut untereinander vertragen.

Wenn Sie sich für den Kauf von Fischen entschieden haben, informieren Sie sich in einer Zoofachhandlung, oft gibt es dort auch hilfreiche Fachbücher zu kaufen.

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Haltung

Fische sind an ihren natürlichen Lebensraum sehr gut angepasst, was bei der Aquarienhaltung unbedingt berücksichtigt werden muss. Das gilt nicht nur in Bezug auf den Salzgehalt – Süßwasser- oder Meeresaquarium – sondern auch z.B. hinsichtlich pH-Wert, Wasserhärte und Temperatur. Sie sollten Fische deshalb auch niemals aufgrund ihrer Schönheit sondern aufgrund ihrer Ansprüche auswählen.

Die Größe des Aquariums entscheidet welche Fischarten in welcher Anzahl gehalten werden können. Eine konstante Wasserqualität in einem kleinen Aquarium zu gewährleisten, ist allerdings sehr schwierig und benötigt ausreichend Erfahrung. In großen Aquarien sind durch das hohe Volumen die Wasserwerte stabiler. Aus diesem Grunde sind kleine Aquarien und sogenannte Nanoaquarien für erfahrene FischhalterInnen eher geeignet als für AnfängerInnen.

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Ernährung

Aquarienfische müssen regelmäßig gefüttert werden. Man unterscheidet zwischen Trockenfutter, Tiefkühlfutter und Lebendfutter. Die Futtermenge und wie oft man füttern soll, hängt entscheidend von der Art und Größe der Fische ab. Am besten Sie lassen sich hier in Ihrer Zoofachhandlung beraten.

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Gesundheit

Um gesunde Fische von kranken Fischen unterscheiden zu können, ist es wichtig sie täglich zu beobachten und zu zählen. Kranke und tote Fische sollten sofort entfernt werden, um eine Krankheitsausbreitung zu verhindern. Achten Sie auf folgende Merkmale:

  • Gesunde Fische bewegen sich koordiniert und flüchten, wenn sich jemand dem Aquarium nähert, 
  • die Schuppen sind vollständig, glänzend und glatt und sie weisen keine krankhaft rötlichen Beläge oder eine Verfärbungen auf, die Färbung ist arttypisch und kräftig, 
  • die Fische sind weder abgemagert noch haben sie einen dicken Bauch bzw. Verletzungen, 
  • die Augen sind klar, treten nicht stark hervor und sind gleich groß, 
  • gesunde Fische schnappen sofort nach dem Futter, sobald es ihnen angeboten wird 

Achten Sie darauf nur gesunde Fische zu kaufen.

Um die Gesundheit Ihrer Fische zu wahren, muss auch das Aquarium regelmäßig gereinigt werden. Die Pflege des Aquariums und der Fische ist je nach Art und Größe relativ aufwendig. Folgende Dinge sind regelmäßig zu tun:

Täglich

  • Temperatur kontrollieren, 
  • Anzahl und Gesundheit der Fische überprüfen, 
  • Geräte kontrollieren 

Wöchentlich

  • tote Pflanzenteile entfernen 

Monatlich

  • Teilwasserwechsel, 
  • Chemische Werte überprüfen, 
  • Boden absaugen, 
  • Filter reinigen

Gelegentlich

  • Scheibe putzen, 
  • Kalkflecken entfernen, 
  • Schläuche überprüfen, 
  • Wasser nachfüllen

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