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Erhöhter Bleigehalt in Souvenirs aus Keramik

Gebrauchskeramik als Souvenir

Sie nehmen gern ein Souvenir aus fremden Ländern mit nach Österreich? Eine schöne Urlaubserinnerung - normalerweise ist das kein Problem. Doch sind vereinzelt Fälle berichtet worden, in denen Keramikgegenstände einen erhöhten Bleigehalt aufgewiesen haben, obwohl sie für den Kontakt mit Lebensmitteln (zB. Teller, Becher, Krüge) bestimmt waren.

Innerhalb der EU sollte es nicht zu solchen Schwierigkeiten kommen - die Keramikrichtlinie gilt in allen 27 Mitgliedsstaaten. Bei "zweckfremder" Verwendung, also etwa einer entsprechend geformten Vase als Trinkgefäß, könnte es aber vorkommen, dass sie den strengen Regeln für Lebensmittelkontaktmaterialien nicht entspricht.

Außerhalb der EU ist dieses Risiko größer, zumal, wenn der Verwendungszweck nicht klar erkennbar ist. Die afrikanische Terrine, das Service aus Asien oder jegliche andere keramische Gegenstände, die außerhalb der EU gekauft oder erworben wurden, müssen nicht automatisch den Regeln der EU betreffend Schwermetalle entsprechen.

Bei beabsichtigter oftmaliger Verwendung mitgebrachter Gegenstände, die hier für den Kontakt mit Lebensmitteln verwendet werden sollen, wird daher eher zur Vorsicht geraten.

Auf die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Prüfung von Einzelstücken auf Schadstoffe wie zB. Blei- und Cadmiumlässigkeit, durch die AGES oder andere Prüflabors wird hingewiesen.

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