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Österreichischer Frauengesundheitsbericht 2010/2011

"Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen", steht in der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation WHO. In diesem Sinne strebt eine nachhaltige Gesundheitspolitik danach, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ein möglichst hohes und umfassendes Maß an Gesundheit zu gewährleisten.

Der vorliegende österreichische Frauengesundheitsbericht 2010/11 des Bundesministeriums für Gesundheit zeigt geschlechtsspezifische Unterschiede auf, in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen der Gesundheitsversorgung, der Medizin und im psychosozialen Umfeld, welche durch eine verantwortungsvolle Gesundheitspolitik gesteuert werden können. Lebenswelten, Rollenbilder und gesellschaftliche Gesundheitsdeterminanten werden in diesem Bericht von ExpertInnen analysiert, Handlungsfelder werden aufgezeigt und mit statistischen Daten untermauert. 

Im Bericht wird ersichtlich, dass Männer und Frauen Unterschiede im Gesundheitsverhalten, im Krankheitserleben und in der Bewältigung von Krankheit aufweisen. Alle diese Unterschiede sind wichtige Indikatoren, die es im Interesse eines medizinischen Erfolgs in der Gesundheitsversorgung zu berücksichtigen gilt. Frauenspezifische Themen können bei der derzeitigen Datenlage nicht mehr außer Acht gelassen werden; sie müssen in der Prävention, in der Behandlung und in der Nachsorge beachtet werden. Für eine künftig bessere gesundheitliche Versorgung von Frauen werden am Ende des Berichts Handlungsfelder und Perspektiven zusammenfassend dargestellt. (07.03.2011)

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