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Gewerbe

Die Anwendung komplementärer Methoden hat nicht nur bei den gesetzlich geregelten Gesundheitsberufen, sondern auch im Gewerbe Einzug gefunden. Hier werden komplementäre Methoden an gesunden Menschen zur Verbesserung des Wohlbefindens, zur Förderung der Gesundheit oder im Bereich Wellness eingesetzt.

 Die gewerbsmäßige Ausübung von Tätigkeiten, die nicht gesetzlich verboten sind, wird durch die Gewerbeordnung 1994 geregelt. Gewerbliche Vorschriften fallen in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend.

Reglementierte Gewerbe mit Gesundheitsbezug:

  • Augenoptik
  • Bandagisten; Orthopädietechnik; Miederwarenerzeugung
  • Drogistinnen und Drogisten
  • Fußpflege
  • Kosmetik (Schönheitspflege)
  • Lebens- und Sozialberatung (inkl. sportwissenschaftliche Beratung und Ernährungsberatung)
  • Massage
  • Zahntechnikerinnen und Zahntechniker


Angehörigen dieser Gewerbe ist eine Diagnostik, Behandlung bzw. Therapie von Krankheiten oder krankheitswertigen Störungen nicht erlaubt.

Freie Gewerbe:

Sämtliche der Gewerbeordnung unterliegende Tätigkeiten, die nicht als reglementierte oder als Teilgewerbe ausdrücklich angeführt sind, sind freie Gewerbe. Für freie Gewerbe ist kein Befähigungsnachweis zu erbringen.

Die Ausübung "energetischer" Tätigkeiten fällt in den Bereich des freien Gewerbes.

Diese Anbieterinnen und Anbieter haben keine Kompetenzen erworben, um Krankheiten oder krankheitswertige Störungen erkennen zu können.

Angehörigen dieser Gewerbe ist eine Diagnostik, Behandlung bzw. Therapie von Krankheiten oder krankheitswertigen Störungen nicht erlaubt.

Zusatzinformationen: