Hauptinhalt:

Österreichischer Influenza Pandemieplan

Unter einer Influenzapandemie versteht man das weltweite Auftreten einer großen Anzahl von Krankheits-und Todesfällen, welche durch einen neuen Influenzavirus-Subtyp hervorgerufen wird. Ein solches Ereignis stellt eine Gefährdung für das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen aller Staaten und ein beachtliches Gesundheitsrisiko für deren Bevölkerungen dar. Daher ist die nationale Pandemieplanung eine zentrale öffentliche Aufgabe. Die größte Herausforderung für die Planung stellt zweifellos die Unsicherheit hinsichtlich des zu erwartenden Gefahrenpotentials einer möglichen künftigen Influenzapandemie dar. Daher beruhen viele Konzepte auf Modellrechnungen sowie Erfahrungen aus vergangenen Ereignissen.

Der Pandemieplan soll als "lebendes" Dokument verstanden werden, das laufend an neue wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse anzupassen ist. Im Anschluss an die letzte Influenzapandemie (2009/10) fand eine Evaluierung der damals gesetzten Maßnahmen statt, welche eine wichtige Grundlage für die Adaptierung des nationalen Pandemieplanes darstellte.

Basierend auf dem nationalen Pandemieplan haben alle Bundesländer ihre eigenen Umsetzungspläne entwickelt, sodass auch in jedem Bundesland eine klare Handlungsanweisung für den Krisenfall aufliegt.

Zusatzinformationen: