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Österreichischer Demenzbericht

Demenz ist noch immer auf dem Vormarsch, Alzheimer zählt zu den häufigsten Demenzformen. Umso wichtiger ist es, gute Betreuung für die Betroffenen sicherzustellen. Bedingt durch die demographische Alterung der Bevölkerung leidet eine steigende Zahl von Menschen an Demenz.

Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 115.000 bis 130.000 Menschen mit irgendeiner Form der Demenz. Aufgrund des kontinuierlichen Altersanstiegs in der Bevölkerung wird sich diese Anzahl bis zum Jahr 2050 verdoppeln und der Betreuungs- und Pflegebedarf wird somit weiter steigen.

Die Bundesregierung hat in ihrem aktuellen Regierungsprogramm die Erarbeitung einer Demenzstrategie verankert, in deren Rahmen Empfehlungen für eine notwendige öffentliche Bewusstseinsbildung, Versorgungsstrukturen, Prävention und Früherkennung sowie Schulung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen erarbeitet werden sollen. Ausgangsbasis dafür ist der Österreichische Demenzbericht 2014, der in enger Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sozialministerium erarbeitet wurde. Er bildet die aktuelle Versorgungssituation von Demenzkranken in qualitativer Hinsicht ab und liefert fundierte epidemiologische Aussagen zur Häufigkeit von Demenz in Österreich.

Am 11. Februar 2015 fand die Auftaktveranstaltung der nationalen Demenzstrategie und die Präsentation des neuen Demenzberichtes statt:

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