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Nicht-medikamentöse Prävention und Therapie bei leichter und mittelschwerer Alzheimer-Demenz und gemischter Demenz

In Österreich sind etwa 1,15 bis 1,27 Prozent der Bevölkerung an Demenz erkrankt, was einer Gesamtzahl von rund 100.000 Personen entspricht. Demenz ist ein Syndrom meist ausgelöst durch eine chronische oder fortschreitende Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer kognitiver Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache und Urteilsvermögen.

Die häufigste und bekannteste Form einer demenziellen Erkrankung stellt die Alzheimer-Demenz dar. Sie kommt auch in Kombination mit anderen vaskulären (Blutgefäße betreffende) Demenzen vor. Man spricht dann von einer gemischten Alzheimer-Demenz. Die Alzheimer-Demenz und die gemischte Demenz machen gemeinsam einen Anteil von 60 bis 80 Prozent aller Demenzerkrankungen aus.

Der vorliegende Evidenzbericht soll folgende Forschungsfragen beantworten:

  1. Wie ist die Effektivität der nicht-medikamentösen Primärprävention von Alzheimer-Demenz und gemischter Demenz zu beurteilen?
  2. Wie ist die Effektivität von nicht-medikamentösen therapeutischen Verfahren zur Behandlung von leichter und mittelschwerer Alzheimer-Demenz und gemischter Demenz zu beurteilen?

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