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Nosokomiale Infektionen und Antibiotikaresistenz

Nosokomiale Infektionen sind solche, die der Patient im Verlaufe eines Spitalsaufenthaltes erwirbt. Bei kurzen Spitalsaufenthalten manifestieren sich diese Infektionen oft erst nach der Entlassung aus dem Spital. Die Erreger sind vielfältig. Gemeinsam ist ihnen, dass es sich überwiegend um Mitglieder der normalen Mikrobenflora des Organismus handelt sowie um Mikroben, die aus dem Lebensumfeld des Menschen stammen.

Keime, die sich bei Raumtemperatur an Feuchtstellen vermehren (z. B. Pseudomonaden) spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei den zuerst genannten Keimen ist zwischen endogener und exogener Infektion (Kreuzinfektion) zu unterscheiden: Eine endogene Infektion liegt vor, wenn Keime des eigenen Körpers durch die medizinischen Maßnahmen so propagiert werden, dass eine Infektion resultiert. Bei Kreuzinfektionen hingegen lässt sich nachweisen, dass die Keime von einem anderen Menschen stammen und meist durch hygienische Mängel (z. B. Nichtbeachtung der Regeln der Händehygiene) übertragen wurden. Ein wesentliches Kriterium moderner nosokomialer Infektionen ist die Unempfindlichkeit vieler Erreger gegen Antibiotika. 

  • Nosokomiale Infektionen (PDF 53 KB)
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