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Bericht: "Das österreichische Gesundheitswesen im internationalen Vergleich"

4. Ausgabe

Die öffentlichen Haushalte der europäischen Länder und damit auch die öffentlich finanzierten Gesundheitssysteme stehen im Kontext der Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch angesichts demografischer Herausforderungen unter erhöhtem Druck. Um dem Anspruch einer hochwertigen, qualitätsgesicherten Versorgung bei knappen Mitteln gerecht zu werden, ist der effiziente und gleichzeitig transparente Umgang mit den verfügbaren Ressourcen (z. B. Personal, Betten, Geräte etc.) erforderlich. Ein Vergleich der Steuerungskonzepte und Lösungsstrategien anhand von Indikatoren ermöglicht, gegebenenfalls effektivere, effizientere und wenn möglich auch sozial gerechtere Formen der Ressourcenallokation zu identifizieren.

Die Intention dieses zum vierten Mal erscheinenden Berichts der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) liegt darin, ausgewählte Aspekte des österreichischen Gesundheitssystems im internationalen Vergleich zu präsentieren und zu analysieren. Dabei ist es explizit nicht Ziel dieses Berichtes, eine rangmäßige Beurteilung des österreichischen Gesundheitssystems anzubieten. Anhand von 26 Indikatoren werden die Dimensionen: „Gesundheitsausgaben und Ressourceneinsatz“, „Gerechtigkeit, Zugang und Inanspruchnahme“ sowie „gesundheitsbezogene Leistungsergebnisse“ diskutiert, um daraus Hinweise auf Stärken und Schwächen des österreichischen Systems zu erhalten. Analysiert werden zudem die österreichischen Werte im Vergleich zum EU-15-Durchschnitt zu zwei Zeitpunkten, um Veränderungen im Längsschnitt sichtbar zu machen.

Zuletzt aktualisiert: 30.3.2016

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