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Nationaler Aktionsplan Ernährung (NAP.e)

Oberste Ziele des NAP.e sind eine Verringerung von Fehl-, Über- und Mangelernährung sowie eine Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020. Die gesunde Wahl muss die leichtere werden.

Der NAP.e wird jährlich überarbeitet, um Aktualität und eine qualitätsgesicherte Vorgangsweise zu gewährleisten.

Der Fokus des NAP.e 2013 liegt bei den Zielgruppen Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende sowie auf der Weiterentwicklung von Hilfsmitteln zur Informationsvermittlung und zum Empowerment. Die heterogene Gruppe der älteren Menschen soll mehr ins Zentrum der Bemühungen rücken.  Das Thema Gemeinschaftsverpflegung soll künftig verstärkt bearbeitet und der Schwerpunkt Schulverpflegung weitergeführt werden.

Der NAP.e  wird als zentrales Dokumentationsinstrument bereits breit angenommen. Diese neue Transparenz soll auch dazu beitragen, dass weitere Maßnahmen besser geplant und koordiniert werden und so die begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel zielgerichtet und effizient zum Einsatz kommen.

Ernährungspolitische Strategie

Im Jahr 2009 gab Bundesminister Alois Stöger den Startschuss zur Erarbeitung des NAP.e. Österreich reihte sich damit in die Gruppe der Länder ein, welche ernährungspräventiven Aspekten besonderes Augenmerk schenken. Nach einem breit angelegten Konsultationsverfahren wurde der Aktionsplan im Jänner 2011 vom Ministerrat einstimmig angenommen.

So bekam Österreich erstmals in seiner Geschichte eine Ernährungspolitische Strategie, klare Ziele und eine transparente Dokumentation der Schritte, die zur Zielerreichung gesetzt werden. (10.9.2013)