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Veranstaltungen

10 Jahre Bundestierschutzgesetz

Ort: Parlament

Datum: 27.11.2015

Anzahl: 3 Bilder

"Es ist unsere Verpflichtung, schon den Kleinen zu vermitteln, dass Tiere keine Sachen sind. Das Essen fällt nicht tot gestreichelt um. Für jedes Schnitzel stirbt ein Tier", weist Tierschutzministerin Sabine Oberhauser auf die Bedeutung von Bewusstseinsbildung zur Verankerung des Tierschutzes in der Gesellschaft hin.

Claudia Schmied-Wagner, Tierombudsfrau von Oberösterreich, gab einen Überblick über die Arbeit der Ombudsfrauen und -männer. "Ombudsleute haben eine innovative Postition im Tierschutzgesetz. Nach 10 Jahren haben sind sie auch etabliert", so Schmied-Wagner. "In Oberösterreich gibt es jährlich etwa 150 tierschutzrechtliche Meldungen und etwa 200 allgemeine Anfragen zum Thema Tierschutz."  

Josef Troxler, Professor an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, ging auf die Besonderheiten, dem Stand des Vollzugs, die Öffentlichkeitsarbeit wie auch die Forschung im Tierschutz ein. Positive Bilanz gab es für die gesetzliche Verpflichtung, die wissenschaftliche Tierschutzforschung zu fördern. "Vor allem das BMG und das BMLFUW haben in den letzten Jahren namhafte Beträge in Forschungsprojekte gesteckt. Dabei sind auch wertvolle Ergebnisse herausgekommen." Diese Erkenntnisse würden nicht nur in die Gesetzgebung fließen, "sondern damit wird auch die Möglichkeit gegeben, im internationalen Bereich mithalten zu können".

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