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Grippe - Pflege zu Hause

Was ist der Zweck der Pflege zu Hause?

Die Patientin/der Patient kann die Erkrankung bei einem komplikationslosen Verlauf im gewohnten Umfeld auskurieren. Weiters wird so verhindert, dass andere Menschen angesteckt werden.

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Können bei der Krankheit Komplikationen auftreten oder kann die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen?

Schwere Verläufe und das Auftreten von Komplikationen sind zwar selten, aber möglich. Bei Verschlechterung des Zustandes muss rasch Kontakt mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt aufgenommen werden und ein Hausbesuch (in schweren Fällen eine Krankenhauseinweisung) organisiert werden.

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Was gilt es bei der Pflege zu beachten?

  • Patientinnen, Patienten und Pflegepersonen sollen die Wohnung möglichst nicht verlassen.
  • Besuche sollen auf das zur Versorgung notwendige Mindestmaß beschränkt werden.
  • Schwangere, Säuglinge, immunabwehrgeschwächte, chronisch kranke und alte Menschen sollen sich nicht in der Wohnung der erkrankten Person aufhalten.
  • Für die Pflege der erkrankten Person ist am Besten eine einzelne Person auszuwählen
  • Die kranke Person soll das Zimmer möglichst wenig verlassen und in diesem Raum auch die Mahlzeiten einnehmen.
  • Nach den Mahlzeiten sollen die benutzten Gegenstände (Teller, Messer, Gabel, Löffel, etc.) rasch gereinigt werden (warmes Wasser und Spülmittel oder Geschirrspüler).
  • Die Räume sollen regelmäßig gelüftet und gereinigt werden.
  • Die Sanitäranlagen sollen nach der Benutzung gereinigt werden.
  • Die Wäsche soll regelmäßig gewechselt und normal gewaschen werden.
  • Es sollen Einmaltaschentücher verwendet werden.
  • Diese Taschentücher sollen in dicht schließenden Plastiksäcken gesammelt und gut verschlossen mit dem Hausmüll entsorgt werden.
  • Meiden Sie bei der Pflege der kranken Person direkte Berührungen der eigenen Augen, der Nase und des Mundes.
  • Reinigen Sie nach jeder Berührung der erkrankten Person Ihre Hände mit Wasser und Seife oder verwenden Sie ein Händedesinfektionsmittel.
  • Messen Sie mindestens einmal täglich sowie bei Anzeichen eines Fieberanstieges die eigene Körpertemperatur.
  • Reduzieren Sie ab dem Zeitpunkt der Aufnahme der Pflegetätigkeit möglichst sofort den Kontakt zu anderen, vor allem zu besonders krankheitsanfälligen und empfindlichen Menschen (das sind z.B. Schwangere, Säuglinge, pflegebedürftige Personen, Personen mit geschwächter Abwehr, Ältere, chronisch Kranke und Kinder).

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Wie können Sie sich und andere vor einer Ansteckung schützen?

  • Waschen Sie sich regelmäßig mit Wasser und Seife die Hände.
  • Berühren Sie mit ungewaschenen Händen weder Augen, Nase noch Mund.
  • Beim Niesen und Husten Mund und Nase bedecken, wenn kein Taschentuch zur Hand, dann mit dem Ärmel.
  • Das Taschentuch anschließend entsorgen Die wirksamste Vorsorge ist die Impfung, sofern gegen die Impfung keine Kontraindikationen bestehen. Besprechen Sie die Möglichkeit einer Grippeimpfung mit Häusärztin/Hausarzt.

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Behandlung

Eine Behandlung mit Arzneimitteln aus der Gruppe der Neuraminidasehemmer ist möglich. Bedenken Sie, dass diese Medikamente der ärztlichen Verschreibungspflicht unterliegen. Daneben können im Bedarfsfall zusätzliche Medikamente zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden. Die Entscheidung, welche Medikamente verwendet werden können, trifft die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt gemeinsam mit der Patientin/dem Patienten unter Berücksichtigung der Gegebenheiten.

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Was tun, wenn die pflegende Person Anzeichen einer Krankheit entwickelt?

Wenn bei der pflegenden Person selbst grippeähnliche Symptome auftreten, ist Kontakt mit einer Ärztin/einem Arzt aufzunehmen. Bei der Fahrt zur Ärztin/zum Arzt sind öffentliche Verkehrsmittel nach Möglichkeit zu meiden.

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An wen wendet man sich mit Fragen?

Wenn nach dem Lesen weitere Fragen bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin/Ihren behandelnde Arzt.

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Zusatzinformationen: