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Ebola: Informationen zur aktuellen Lage

Situation in Westafrika

Das Gesundheitsministerium von Guinea informierte im März 2014 die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ebola-Ausbruch in Guinea. Über 28.600 Fälle wurden seither in Guinea, Liberia und Sierra Leone gemeldet, die meisten davon zwischen August und Dezember 2014. Danach ist die Anzahl der Neuerkrankungen stetig gesunken, dank umfangreicher und flächendeckender Maßnahmen bezüglich Behandlung, Isolation, sicherer Begräbnisse, Überwachung, Kontaktnachverfolgung und gesellschaftlichem Engagement.

In Guinea traten von Ende Februar 2016 bis dato erneut neun Ebola-Fälle auf, von denen acht verstorben sind. Derzeit befinden sich über tausend Kontaktpersonen unter Beobachtung.

In Liberia wurden am 1. April 2016 wieder zwei Ebola-Fälle gemeldet.

Sierra Leona ist seit 17. März 2016 ebola-frei. (WHO-Statement)

Bei der 9. Konferenz am 29. März 2016 hat das Notfall-Komitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen, dass der aktuelle Ebola-Ausbruch keine "Internationale Notlage des Gesundheitswesens" mehr darstellt. (WHO-Statement

In allen drei Ländern wird weiterhin eine verstärkte Überwachung durchgeführt, um ein Wiederaufkeimen von Ebola zu verhindern. Es besteht weiterhin ein gewisses Risiko, dass der Virus im Körper von Ebola-Überlebenden (Schätzung: mehr als 10.000) wieder ausbrechen kann. Aktuelle Informationen können auf der WHO-Seite abgerufen werden: WHO

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Österreich

In Österreich gab es keinen Ebola-Fall.

Das österreichische Bundesministerium für Gesundheit steht in engem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden der Bundesländer, den relevanten anderen Ministerien, der WHO und dem ECDC. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene werden laufend Informationen und Empfehlungen ausgetauscht.

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International

Seit dem Beginn des Ausbruchs waren Großbritannien, Italien, Mali, Nigeria, Senegal, Spanien und USA kurzfristig von Ebola betroffen.

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Zulassung und Weiterentwicklung von Ebola-Arzneimitteln

Sicherheitsstudien für Impfstoffe und Medikamente sind derzeit im Laufen. Bei der WHO-Konferenz im November 2014 in Genf wurden die für Ebola in Betracht kommenden Impfstoffe, Therapien und Medikamente diskutiert und bewertet: WHO

In Guinea, Sierra Leone und Liberia wurden Tests mit einem Impfstoff (rVSV-ZEBOV) in Form von sogenannten Ringimpfungen durchgeführt. Dabei wurden alle Kontaktpersonen einer an Ebola erkrankten Person geimpft, um einen Immunitätsring zu schaffen. Zwischenergebnisse zeigen, dass der Impfstoff vor einer Ansteckung mit Ebola schützt. Außerdem wird ein neu entwickelter Ebola-Schnelltest zur raschen Diagnose eingesetzt.

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Reiseinformation

Information für Reisende: Empfehlungen für Reisen in betroffene Gebiete und Rückreise-Empfehlungen

Außenministerium - Aktuelle Länder- und Reiseinformationen

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Weiterführende Links

European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)

WHO

RKI

(8.4.2016)

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Zusatzinformationen: