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Bericht "Frühe Hilfen - Eckpunkte eines Idealmodells für Österreich"

Der Bericht "Frühe Hilfen - Eckpunkte eines Idealmodells für Österreich" beschreibt das Grundmodell der Frühen Hilfen, das sich aus einem Basisangebot und den regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerken zusammensetzt.

Das Basisangebot für alle Familien soll mindestens 3 Termine umfassen:

  • einen während der Schwangerschaft (Mitte bis letztes Drittel),
  • zwei in den ersten Lebensmonaten (1-2 Wochen nach der Geburt, 8 Wochen nach der Geburt).

Im Idealfall bzw. abgestimmt auf den individuellen Bedarf sollten sechs Termine erfolgen:

  • zwei in der Schwangerschaft,
  • vier zwischen Geburt und erstem Geburtstag des Kindes.

Kernelemente der Frühe-Hilfen-Netzwerke sind das Netzwerk-Management, ein multiprofessionelles Netzwerk sowie Familienbegleitung. Ziele sind ein systematisches und frühzeitiges Erreichen von Familien in belastenden Lebenssituationen, Förderung einer gesunden Entwicklung der Kinder, Stärkung der Familien und Förderung einer gesundheitlichen Chancengerechtigkeit. (3.9.2014)

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