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Informationen zu Konsumrisiken

Ob Substanzen legal oder illegal sind, sagt nichts über ihre möglichen gesundheitlichen Risiken bei deren Konsum aus! Das gilt für neue psychoaktive Substanzen und Produkte, die solche Substanzen enthalten, wie "Spice" und seine Nachfolgeprodukte , aber auch für alle anderen psychoaktiven Substanzen und Drogen.

Substanzen oder Mischungen unbekanntem Inhalts oder unbekannter Wirkung sollten wegen der nicht einschätzbaren Risiken keinesfalls konsumiert werden. Das Bundesministerium für Gesundheit warnt daher eindringlich vor dem Konsum, vermeintlicher Kräuter- bzw. Räuchermischungen oder Produkte, die zu vordergründigen Gebrauchszwecken (Badesalze, "Partypillen" etc.) vertrieben werden, da unabsehbare gesundheitliche Risiken und Schäden damit verbunden sein könnten.

Neue Substanzen durch chemische Veränderung

Auch gesetzliche Verbote können das widerrechtliche In-Verkehr-Bringen von gefährlichen Substanzen nicht völlig ausschließen. Zudem können bei synthetischen Drogen durch chemische Veränderungen immer wieder neue Substanzen kreiert werden, die dann unter Umständen vom Verbot nicht umfasst sind. In der Neue-Psychoaktive-Substanzen-Verordnung (NPSV) sind die Substanz-Definitionen jedoch sehr breit angelegt. Dadurch unterliegt eine Vielzahl synthetisch hergestellter Drogen dem Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG).

Mit den Maßnahmen, die durch das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG) geschaffen wurden, stehen wichtige Instrumente zur Verfügung, um gegen Personen aus Produktion und Handel vorzugehen und die Substanzen und Produkte aus dem Verkehr ziehen zu können. Auf Nachfrageseite sind wichtige Maßnahmen die Prävention, Aufklärung und Erziehung. Es gilt das Risikobewusstsein der potenziellen Konsumenten und Konsumentinnen zu schärfen.

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