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Logopädin, Logopäde

Berufbild und Tätigkeitsbereich

Eigenverantwortliche logopädische Befunderhebung und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen sowie audiometrische Untersuchungen nach ärztlicher Anordnung.

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Berufsberechtigung

Zur berufsmäßigen Ausübung des logopädisch-phoniatrisch-audiologischen Dienstes ist berechtigt, wer

  • eigenberechtigt ist
  • die für die Erfüllung der Berufspflichten notwendige gesundheitliche Eignung und Vertrauenswürdigkeit besitzt
  • eine Ausbildung an einer Akademie für den logopädisch-phoniatrisch-audiologischen Dienst oder einen entsprechenden Fachhochschul-Bachelorstudiengang erfolgreich absolviert hat
  • über die für die Berufsausübung notwendigen Sprachkenntnisse verfügt

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Berufsausübung

  • freiberuflich
  • im Dienstverhältnis zum Träger einer Krankenanstalt
  • im Dienstverhältnis zum Träger sonstiger unter ärztlicher Leitung bzw. ärztlicher Aufsicht stehenden Einrichtungen, die der Vorbeugung, Feststellung oder Heilung von Krankheiten oder der Betreuung pflegebedürftiger Personen dienen
  • im Dienstverhältnis zu freiberuflich tätigen Ärztinnen und Ärzten
  • im Dienstverhältnis zu nicht unter ärztlicher Leitung Aufsicht stehenden Einrichtungen
  • im Dienstverhältnis zu Privatpersonen
  • im Dienstverhältnis zur Justizbetreuungsagentur

Angehörige des logopädisch-phoniatrisch-audiologischen Dienstes sind nach Meldung an die Bezirksverwaltungsbehörde zur freiberuflichen Berufsausübung berechtigt.

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Ausbildung

Ausbildungseinrichtung: 

  • Akademie für den logopädisch-phoniatrisch-audiologischen Dienst
  • Fachhochschul-Bachelorstudiengang

Dauer der Ausbildung:
3 Jahre

Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung an medizinisch-technischen Akademien:

  • körperliche, geistige und gesundheitliche Eignung
  • Unbescholtenheit
  • Reifeprüfung einer allgemeinbildenden höheren Schule, einer berufsbildenden höheren Schule, einer Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik, einer Bildungsanstalt für Erzieherinnen/Erzieher oder
  • Hochschulberechtigung im Ausland oder
  • Diplom im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege oder
  • Studienberechtigungsprüfung für das Studium der Medizin
  • Eignungstest

Über die Aufnahme entscheidet eine Kommission.

Zugangsvoraussetzungen zu einem Fachhochschul-Bachelorstudiengang:

  • allgemeine Universitätsreife oder eine einschlägige berufliche Qualifikation
  • berufsspezifische und gesundheitliche Eignung

    Abschluss der Ausbildung:
    o
      Schriftliche Diplomarbeit, kommissionelle Diplomprüfung/Diplom (Akademie für den logopädisch-phoniatrisch-audiologischen Dienst)
    o  Bachelorprüfung/Bachelor (Fachhochschul-Bachelorstudiengang)

Anmerkung:
Die Ausbildungen an medizinisch-technischen Akademien laufen aus und werden in Hinkunft nur mehr im Rahmen von Fachhochschul-Bachelorstudiengängen angeboten.

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Sonderausbildung

Sonderausbildungskurse für die Ausübung von

  • Spezialaufgaben
  • Lehr- und Unterrichtstätigkeit
  • Führungsaufgaben

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Zusatzinformationen: