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Bundesqualitätsleitlinie gemäß Bundesgesetz zur Qualität von Gesundheitsleistungen Disease Management Programm für Diabetes mellitus Typ 2

 

Die vorliegende Bundesqualitätsleitlinie ist eine Empfehlung des Bundesministers für Gesundheit für ein Disease Management Programm für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2. Ziel dieser Empfehlung ist es, die Qualität der Betreuung und des Behandlungsablaufes bei der Versorgung dieser Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Diese Bundesqualitätsleitlinie basiert auf zahlreichen Vorarbeiten und wurde unter Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern aller relevanten Organisationen seit Ende 2005 erarbeitet (nähere Angaben dazu finden sich im Leitlinien-Report). Derzeit beschränkt sich der Anwendungsbereich auf den niedergelassenen Sektor, in unmittelbarer Zukunft ist eine Erweiterung auf den stationären Sektor geplant.

Alle interessierten Patientinnen und Patienten werden ersucht, sich für nähere Auskünfte über die Teilnahme am Programm an ihre Ärztin oder ihren Arzt bzw. die zuständige Krankenkasse zu wenden. Informationen zum empfohlenen Programm „Therapie aktiv" finden Sie auch unter http://www.therapie-aktiv.at

 

Was ist eine Bundesqualitätsleitlinie?

Dem Bundesminister für Gesundheit ist es ein wichtiges Anliegen, österreichweit und sektorenübergreifend ein hohes Qualitätsniveau bei der Erbringung von Gesundheitsleistungen sicherzustellen. Deshalb sieht das Bundesgesetz zur Qualität von Gesundheitsleistungen (GQG) vor, dass Qualitätsstandards u.a. in Form von Empfehlungen, sogenannten Bundesqualitätsleitlinien, entwickelt werden. Bei der Erstellung der Qualitätsstandards ist jedenfalls auf die Bundeseinheitlichkeit, sektoren- und  berufsübergreifende Vorgehensweise, Patienten- und Patientinnenorientierung, Gesundheitsförderung und Transparenz Rücksicht zu nehmen.

Bundesqualitätsleitlinien sollen insbesondere die organisatorischen Rahmenbedingungen in der Versorgung der Patientinnen und Patienten über alle Versorgungsbereiche hinweg beschreiben und Lösungen für die Probleme an den Nahtstellen anbieten.

 

Was ist ein Disease Management Programm?

Der Begriff „Disease Management" stammt aus den USA und bezeichnet ein integratives Konzept, unter dem alle Elemente zur optimalen Behandlung einer Krankheit unter Beachtung medizinischer und ökonomischer Gesichtspunkte subsumiert werden. Es handelt sich somit um ein ganzheitliches Instrument zur Steuerung der Behandlung und Betreuung insbesondere bei chronischen Krankheiten. Im Idealfall begleiten eine DMP-Ärztin oder -Arzt bzw. als Disease Manager oder Managerin die Patientin und den Patienten funktions- und leistungsübergreifend über den gesamten Krankheitszyklus hinweg, angefangen von der Prävention über die Therapie bis zur Nachsorge.

Die Bundesqualitätsleitlinie zum Disease Management Programm für Diabetes mellitus Typ 2 und der dazugehörige Leitlinien-Report und weitere Anhänge stehen in elektronischer Form zur Verfügung.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Letzte Aktualisierung am: 25.05.2009
 
 
 
 
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