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"Nationaler Aktionsplan Ernährung“

"Wenn die Ernährung verbessert wird, können viele Lebensjahre in Gesundheit dazu gewonnen werden. Es muss daher Ziel der Gesundheitspolitik sein, dass die gesunde Wahl die leichtere wird." Mit diesen Worten umreißt Gesundheitsminister Alois Stöger das Ziel des "Nationalen Aktionsplans Ernährung", kurz "NAP.e".

Einen Entwurf des NAP.e präsentierte Stöger am 28. Jänner 2010 bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit Univ.-Prof. Ibrahim Elmadfa, Leiter des Instituts für Ernährungswissenschaften der Uni Wien und Univ.-Doz. Ingrid Kiefer, Leiterin des Kompetenzzentrums Ernährung der AGES.

"Verbesserungen im Ernährungsbereich nutzen nicht nur jedem Einzelnen durch den Zugewinn an Wohlbefinden, Lebensqualität und Jahren in Gesundheit, sondern helfen auch mit, die Qualität im Gesundheitswesen in Zeiten der knappen Budgets zu erhalten", so Stöger.

Der vorgestellte Konsultationsentwurf zum NAP.e soll einen strukturierten Dialog ermöglichen. "Ohne die Einbeziehung des wertvollen Erfahrungsschatzes von Expertinnen und Experten aus der Praxis ist eine langfristige Weichenstellung nicht möglich", betont Gesundheitsminister Stöger. Daher wurde der Entwurf des Nationalen Aktionsplans Ernährung drei Monate einem breit angelegten Konsultationsverfahren unterzogen, an dem nationale Experten/-innen, Stakeholder, Interessensvertretungen und Behörden teilnahmen. "Bis Ende des Jahres soll der bestmögliche Nationale Aktionsplan Ernährung für unser Land stehen", so Stöger. 

 

Die Begutachtungsfrist für den "Nationalen Aktionsplan Ernährung" (NAP.e) ist im Mai abgelaufen. Über 120 Stellungnahmen von Experten/Expertinnen, Verbänden, Ministerien und Organisationen langten ein. Die Kommentare und Verbesserungsvorschläge werden im Laufe der nächsten Wochen eingearbeitet. Ab Sommer soll der NAP.e dann gemeinsam mit allen involvierten Gruppen, wie Ärzten und Ärztinnen oder Diätologen und Diätologinnen bei einem Workshop finalisiert werden.

Bis  Jahresende soll der Plan, der das Ernährungsverhalten der Österreicher mit Hilfe von mehr als 100 Maßnahmen verbessern will, stehen. Gesundheitsminister Alois Stöger will mit Hilfe des NAP.e bis 2020 die Häufigkeit von ernährungsassoziierten Krankheiten reduzieren und die Zunahme von Übergewicht einschränken. Derzeit ist die Ernährung der ÖsterreicherInnen vielfach zu fettig, zu salzig und zu süß.

 
 
 
 
 
 
 
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