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Mediensucht

Von Mediensucht spricht man, wenn sich Menschen exzessiv mit bestimmten Gebrauchsmedien beschäftigen, übermäßig viel Zeit damit verbringen und dabei reale soziale Kontakte und das alltägliche Leben mehr und mehr vernachlässigen. Zu den Mediensüchten zählen unter anderem Süchte wie die Computersucht, Internetsucht, Fernsehsucht oder auch die Handysucht.

Vergleichbar mit der Spielabhängigkeit wird auch bei der Mediensucht im Hirn ein Prozess ausgelöst, der zur Produktion von Endorphinen führt. Das Klingeln des Handys oder das Geräusch, wenn eine E-Mail eingeht, lösen zum Beispiel beim Betroffenen Glücksgefühle aus, die wiederholt werden müssen.

Körperliche Gesundheitsschäden als Begleiterscheinung der Mediensucht sind häufig chronische Krankheiten z.B. durch stundenlanges Sitzen, Fettsucht (Adipositas), chronische Rücken- und Kopfschmerzen und irreparable Sehschwächen.