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Impfempfehlungen für das Gesundheitspersonal in Österreich

Impfungen des Gesundheitspersonals - rechtliche Aspekte

Die hohen Masern-Fallzahlen des vergangenen Jahres 2015 und speziell jene Fälle, welche assoziiert mit dem Gesundheitswesen waren, geben Anlass, die aktuellen rechtlichen Aspekte und deren Interpretation zu diesem Thema darzulegen.

Empfehlungen zu Impfungen für das Gesundheitspersonal

Die Empfehlungen zu Impfungen für das Gesundheitspersonal in Österreich (HCW - Health Care Workers) inkludiert das Personal in Spitälern, Instituten und Labors und medizinische Universitäten einschließlich der Studierenden. Die Empfehlungen werden auch dem niedergelassenen Bereich nahegelegt.

Nach dem "Nicht-Schaden-Prinzip" muss von Menschen, die in Gesundheitseinrichtungen arbeiten, ein Immunstatus gemäß den Impfempfehlungen des Gesundheitsministeriums unabdingbar eingefordert werden. Diese Forderung der Bioethikkommission vom 1. Juni 2015 unterstrich und beschloss der Oberste Sanitätsrat (OSR) in seiner Sitzung am 21. November 2015. In dem einstimmig angenommenen Beschluss des OSR wird festgehalten: "Die Aufgabe der Träger ist es, den Immunstatus der Menschen zu erheben, diesen evident zu halten und die jeweiligen Konsequenzen zu ziehen."

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