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Reformpool: Grundsätzliches, Entwicklung und Rahmenbedingungen

Die Einrichtung des Reformpools war integrativer Bestandteil der Gesundheits­reform 2005. Definiertes Ziel des Reformpools war es ursprünglich, medizinische Leistungen aus dem stationären in den ambulanten (aber auch umgekehrt) Bereich zu verschieben, wenn diese dort kostengünstiger erbracht werden können. Für diese Projekte wurde ein Prozentsatz des gesamten Mittelaufkommens des ambulanten und stationären Bereiches reserviert. Mit der 15a B-VG Vereinbarung 2008–2013 wurde der Anwendungsbereich verbreitert und die Höhe der verwendbaren Mittel nicht mehr definiert.

Die Reformpoolprojekte, die bis zum Ablauf der 15a B-VG Vereinbarung 2008–2013 nicht abgeschlossen wurden, werden in die Landes-Zielsteuerungsverträge eingebunden.

Bis dato wurden in den Bundesländern insgesamt 64 Projekte zur Durchführung beschlossen. 37 Projekte wurden bereits beendet, davon wurden 12 in die Regelfinanzierung übernommen (4 Projekte wurden eingestellt). 23 Projekte sind derzeit noch nicht abgeschlossen und werden im Rahmen der Landes-Zielsteuerungsverträge weitergeführt. Es handelt sich insbesondere um Projekte im Rahmen des Disease Managements (z.B. Diabetes, Schlaganfall, Herz-Kreislauf), des Nahtstellenmanagements und um Projekte zur Verbesserung der Palliativ- und Hospizversorgung.

Die Zuständigkeit für Reformpool-Projekte (RPP) liegt in den Händen der jeweiligen Landesgesundheitsfonds und der Sozialversicherungsträger. Weitere Auskünfte erteilen die Geschäftsführungen der Landesgesundheitsfonds.

Zuletzt aktualisiert: 01.07.2014

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