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Goldhamster

Abstammung

Der als Heimtier sehr beliebte Goldhamster heißt korrekterweise Syrischer Goldhamster (Mesocricetus auratus) und ist ein Säugetier aus der Unterfamilie der Hamster (Cricetinae). Der Bestand der freilebenden Goldhamster ist rückläufig. Goldhamster gehören somit zu den gefährdeten Arten.

Den Goldhamster als Heimtier gibt es erst seit den späten 1930er Jahren, dafür ist er heute eines der beliebtesten und häufigsten Haustiere. Den Goldhamster gibt es bereits in vielen Farbschlägen und mit mehreren Fellvarianten (Angorahamster, Teddyhamster, Satinhamster).

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Goldhamstern liegt zwischen 1,5 und 3 Jahren. Zwischen dem 35. und dem 45. Lebenstag werden die Tiere geschlechtsreif. Nach einer Trächtigkeitsdauer von 15-16 Tagen, bringen die Weibchen 5-9 Junge zur Welt. Goldhamster werfen durchschnittlich 7-8 mal pro Jahr. 

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Anschaffung

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben einen Goldhamster halten zu wollen, stehen Sie vor der Entscheidung wo Sie einen kaufen oder adoptieren können. Die meisten Zoofachhandlungen bieten Goldhamster an, Sie können aber auch bei ZüchterInnen (Kontakte z.B. über Kleintierzuchtverbände) Ihren Wunschhamster auswählen oder Sie fragen im nahen Tierheim, ob gerade ein Goldhamster ein neues Zuhause sucht.

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Haltung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kleintieren, die als Heimtiere gehalten werden ist der Goldhamster ein Einzelgänger. Goldhamster können untereinander sehr aggressiv sein, deshalb darf immer nur ein Hamster je Käfig gehalten werden!

Hamster sind sehr bewegungsfreudige Tiere, die gemessen für ihre Größe viel Platz benötigen. Die Haltung erfolgt am besten in handelsüblichen Gitterkäfigen oder aber auch in ausgedienten Aquarien oder Terrarien. Vor allem im Terrarium hat der Hamster dann auch die Möglichkeit ausgiebig zu graben und die eine oder andere Höhle anzulegen.

Als Mindestgröße für Hamsterkäfige sind gesetzlich 60 x 30 x 40 cm vorgesehen. Wie immer gilt auch für den Hamster: Je größer der Käfig, desto besser für das Tier. Jedoch ist nicht nur die Größe ausschlaggebend, sondern auch die Ausstattung des Behälters. Die ideale Hamsterbehausung sollte möglichst abwechslungsreich mit mehreren gut erreichbaren Etagen ausgestattet sein, außerdem braucht er ein oder auch mehrere Häuschen (am besten aus Holz!), diverses Knabbermaterial in Form von frischen Zweigen oder Ästen, genügend hohe Einstreu (min. 5 cm) und besonders beliebt sind noch kleine Baumstämme oder Korkröhren durch die der Hamster durchlaufen kann. Nicht fehlen dürfen außerdem Futterschüssel, Wasserflasche und eventuell ein Laufrad. Wenn Sie sich für ein Laufrad entscheiden - dies sollte nie eine zu kleine Käfigfläche und langweilige Einrichtung ersetzen – dann wählen Sie unbedingt eines mit einem möglichst großen Durchmesser und mit geschlossener Lauf- und Seitenfläche. Bei offenen Laufrädern droht große Verletzungsgefahr.

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Ernährung

Der wichtigste Bestandteil des Hamsterfutters ist handelsübliches Körnerfutter. Teile davon transportiert der Hamster in seinen Backentaschen zu einem Versteck, wo er Vorräte anlegt.

Zusätzlich können dem Hamster täglich kleine Mengen an Grünfutter oder Gemüse angeboten werden. Obst sollte man nur in geringen Mengen 1-2 Mal in der Woche verfüttern. Die Vorratslager des Hamsters müssen regelmäßig auf verderbliches Futter kontrolliert werden. Zusätzlich zur pflanzlichen Nahrung braucht ein Hamster auch tierisches Eiweiß. Dieses reicht man am besten mehrmals pro Woche abwechselnd in Form von Mehlwürmern, getrockneten Garnelen, Magertopfen, Hüttenkäse oder Magerjoghurt.

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Gesundheit

Ein kranker Hamster zeigt seine Krankheit nicht wirklich deutlich an. Deshalb bleiben Krankheiten vor den HalterInnen meist lange verborgen. Häufig fällt den HalterInnen eine Krankheit erst dann auf, wenn sie schon weit fortgeschritten ist. Der Hamster ist apathisch und hat deutlich Gewicht abgenommen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass jede und jeder HalterIn seine Tiere sehr genau beobachtet um Krankheiten und auffälliges Verhalten rechtzeitig zu erkennen!

Ein täglicher Gesundheitscheck hilft bei der Früherkennung:

  • Sucht der Hamster sein Futter, kommt er zum Frischfutternapf?
  • Wird er abends zur gewohnten Zeit munter?
  • Ist der Hamster an seiner Umgebung interessiert, bewegt sich normal und ist aktiv wie immer?

Wenn Ihr Hamster sich anders als normal verhält oder Ihnen Krankheitszeichen auffallen, dann suchen Sie unverzüglich Ihre Tierärztin bzw. Ihren Tierarzt auf!

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Zusatzinformationen: